Oft kann das Schreiben so einfach sein. Die Gedanken tanzen im Gehirn Tango und übertragen sich auf die Finger, die dann wiederum in Windeseile über die Tastatur huschen und die schönsten, geistreichsten und witzigsten Sätze auf das virtuelle Papier bannen. Blumige Worte. Einfach, schnörkellos und leicht verständlich aber dennoch mit einem gewissen Charme behaftet.

Es gibt aber Tage, die anders sind…

Es gibt aber Tage, die anders sind. Nichts ist es mit huschenden Fingern und blumigen Worten. Im Gehirn sind Wolken aufgezogen. Dunkel und bedrohlich. Sie bilden eine undurchdringbare Front für die wohligen Geistesblitze und verhindern die süße Symbiose zwischen den Windungen im Gehirn, den Fingern und der schwarzen Tastatur aus dem Hause Microsoft. Häufig kommt dann noch Regen hinzu. Erst fallen nur ein paar Tropfen. Der erste Tropfen bringt den Hass mit, der nächste die Trauer und ein weiterer die Wut. Doch schon bald wird aus den vereinzelten Tropfen, ein heftiger Schauer, der schon bald in einen ausgedehnten Sturm mündet. Alles Schlechte plätschert aus den Regenwolken herab und fördert mehr und mehr Ungemach hervor. Wild wird auf die Tasten gehämmert. Vulgäres, undiszipliniertes Geschmiere das die Welt nicht braucht.